Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Die Fachbuchhandlung

Das Gespenst des von Arbeit befreiten Menschen
Eva Novotny im Gespräch mit Franz Josef Radermacher

WannDonnerstag, 22. Juni 2017, 18:30 Uhr WoFachbuchhandlung des ÖGB-Verlags,
Rathausstraße 21, 1010 Wien (Eingang Universitätsstraße)
Anmeldung: fachbuchhandlung@oegbverlag.at
Veranstaltung auf Facebook: www.facebook.com

Gespräch zwischen:

Dr.in Eva Novotny, Wissenschaftlerin, Psychotherapeutin, Organisationsberaterin, Trainerin, Coach, Supervisorin und Individualpsychologin. Von ihr ist unter anderem das Buch "Ermächtigen. Ein Bildungsbuch" erschienen.

Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n), zugleich Professor für Informatik, Universität Ulm, Präsident des Senats der Wirtschaft e. V., Bonn, Vizepräsident des Ökosozialen Forum Europa, Wien sowie Mitglied des Club of Rome

Intelligenz, Kognition und die Zukunft der Arbeit

Big Data und künstliche Intelligenz gestalten die gesellschaftliche Wertschöpfung immer müheloser. Maschinen, deren Leistungsfähigkeit sich alle 20 Jahre vertausendfacht, befreien uns potentiell von entfremdeter Arbeit.

Davon haben Utopisten immer geträumt: Zwei Stunden Arbeit, den Rest des Tages philosophieren, fischen, feiern, lieben.

Kurioserweise wird diese Möglichkeit nicht allseits als Segen begrüßt. Zu Recht!? Nur unter den herrschenden Paradigmen von Produktion und Verteilung zerstört die Digitalisierung Arbeitsplätze und damit Existenzen. Auf der anderen Seite würde die Suspendierung von Arbeitsdisziplin eine wesentliche Stütze von Herrschaft ins Wanken bringen.

Technik ist die Voraussetzung für die Befriedung des Kampfes ums Dasein. Um diesen Frieden zu realisieren bedarf es allerdings nicht nur technischer Innovationen, sondern auch massiver Veränderungen in den Steuerungs- und Regelsystemen der Gesellschaft.

  • Die Potenz der digitalen Maschine
  • Die Potenz der menschlichen Neuro-Maschine
  • Gefahren einer eindimensional technisch-rationalen Vernunft
  • Governance-Bedingungen, unter denen technologische Innovationen zum Segen gereichen können und nicht zum Fluch
  • Voraussetzungen für eine optimale Ausdifferenzierung unserer neuronalen Netze

Eintritt frei!

Veranstaltung weiterempfehlen